____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
A Christmas Carol
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
A Christmas Carol in Prose, Being a Ghost-Story of Christmas (wÜrtlich Ein Weihnachtslied in Prosa, oder Eine Geistergeschichte zum Christfest, deutsch meist Eine Weihnachtsgeschichte, frßher auch Der Weihnachtsabendcite-ref-1[1]cite-ref-2[2]) ist eine der bekanntesten Erzählungen von Charles Dickens. Sie wurde am 19. Dezember 1843 mit Illustrationen von John Leech erstmals verÜffentlicht.
Die Erzählung handelt vom Geldverleiher Ebenezer Scrooge, einem alten, grantigen Geizhals, der in einer einzigen Nacht zunächst Besuch von seinem verstorbenen Teilhaber Jacob Marley und dann von drei weiteren Geistern erhält, die ihm die Armseligkeit seines egozentrischen Daseins vor Augen fĂźhren und ihm schlieĂlich dazu verhelfen, sein Leben zu ändern. Das Buch enthält stark sozialkritische TĂśne, mit denen Dickens die Missstände im Vereinigten KĂśnigreich des 19. Jahrhunderts anprangert.
Contents
⢠Handlung
⢠Verfilmungen
⢠Kino
⢠Bßhnenfassungen
⢠Theater
⢠Sonstiges
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Handlung
Strophe I: Marleys Geist
Die Geschichte beginnt mit der simplen Feststellung, Jacob Marley sei tot. Der Leser wird darĂźber aufgeklärt, dass Jacob Marley der Geschäftspartner, Weggefährte und einzige Freund des Protagonisten Ebenezer Scrooge war, bis er vor sieben Jahren am Weihnachtsabend verstarb. Dickens beschreibt Ebenezer Scrooge als Menschen, der voller Kälte ist und Kälte Ăźberall verbreitet, als enorm geizig und habgierig. Nach Marleys Tod ist Scrooge der alleinige Inhaber des Warenhauses âScrooge and Marleyâ und beschäftigt einen Angestellten, Robert (Bob) Cratchit, den er schlecht bezahlt und ihm aus Sparsamkeit nicht einmal erlaubt, sein BĂźro angemessen zu heizen.
Wie jedes Jahr besucht auch dieses Jahr wieder Scrooges Neffe Fred seinen Onkel, um ihn zum Weihnachtsessen einzuladen und ihm âFrĂśhliche Weihnachten!â zu wĂźnschen. Scrooge lehnt sowohl die Einladung als auch die guten WĂźnsche und sogar Weihnachten an sich vĂśllig ab â wĂźtend entgegnet er seinem Neffen: âPah! Dummes Zeug!â (englisch âHumbug!â), was als eine fĂźr Scrooge typische Redewendung angesehen werden kann. Am selben Abend besuchen Scrooge zwei âwohlansehnliche Herrenâ, die um Spenden fĂźr die arme BevĂślkerung bitten. Scrooge lässt sich nicht erweichen, er fragt rhetorisch, ob es denn keine Gefängnisse und Arbeitshäuser gebe und ob nicht schon Gesetze zur UnterstĂźtzung der Armen existierten. NatĂźrlich gibt es dies alles, deshalb ist sich Scrooge sicher, mit Bezahlung seiner Steuern habe er seine Pflicht mehr als erfĂźllt. Stattdessen empfiehlt er zynisch, die Armen sollten doch lieber sterben, um den BevĂślkerungsĂźberschuss zu vermindern.
Am Abend begibt sich Scrooge, nachdem er Cratchit nur widerwillig fĂźr den nächsten Tag freigegeben und ein spartanisches Essen in einem gĂźnstigen Lokal eingenommen hat, nach Hause; als er die TĂźr Ăśffnen will, sieht er kurz das Antlitz seines verstorbenen Freundes Marley auf dem TĂźrklopfer, will es aber nicht glauben und betritt das Haus. Dort scheint alles normal, bis ihm der Geist Marleys erscheint. Der Geist ist kettenbehangen, an seiner Kette hängen Utensilien des Geschäftslebens: Geldkassetten, Portemonnaies und Ăhnliches. Marleys Geist erklärt, er habe sich im Laufe seines Lebens diese Kette selbst geschmiedet. Dadurch, dass er sich zeitlebens nicht um seine Mitmenschen gekĂźmmert, sondern sich nur seiner Gier nach Geld hingegeben hatte, muss er nun, nach seinem Tod, als Geist unter den Menschen wandeln; die Kette fungiert als Symbol hierfĂźr. Der Geist weist Scrooge darauf hin, dass Scrooge selbst ebenfalls eine solche Kette habe, beide Ketten seien vor sieben Jahren von derselben Länge gewesen, jetzt aber sei Scrooges Kette um einiges länger geworden. Der Geist verlässt den aufgewĂźhlten Scrooge mit dem Hinweis, dass ihn noch drei Geister besuchen wĂźrden, um Scrooge zu retten. Mit dem Zu-Bett-Gehen Scrooges schlieĂt die erste Strophe.
Strophe II: Der erste Geist
Nachdem Scrooge mitten in der Nacht aufgewacht ist, erscheint ihm der erste der drei Geister. Dickens beschreibt ihn als eine komische Figur, Kind und Greis zugleich. Mit weicher Stimme stellt er sich als âGeist der vergangenen Weihnachtâ vor. Der Geist fĂźhrt Scrooge durch seine Vergangenheit, angefangen beim kleinen Scrooge, der Weihnachten, von seinem Vater verstoĂen, in der Schule saĂ und KinderbĂźcher las, bis ihn seine Schwester Fanny erst nach Jahren nach Hause holen darf. Scrooge zeigt sich berĂźhrt von den Szenen seiner Kindheit und bereut bereits erste Taten, die er aus seinem Geiz heraus beging.
Der weitere Weg durch Scrooges Weihnachtsvergangenheit zeigt Scrooge als jungen Mann, der bei Mr. Fezziwig, einem Kaufhausbesitzer, seinen späteren Beruf erlernte. Scrooge und der Geist wohnen einer Betriebs-Weihnachtsfeier bei, die Scrooge deutlich macht, mit wie wenigen (finanziellen) Anstrengungen Menschen sehr glßcklich zu machen sind.
Eine weitere Station auf der Reise ist Scrooge in den besten Jahren, als er seine groĂe Liebe Belle gegen die Liebe zum Geld regelrecht eintauschte. Scrooge erscheint in Anwesenheit des Geistes erschĂźttert, er mĂśchte nichts mehr von der Vergangenheit sehen, nur noch wieder zurĂźck nach Hause gehen. Trotzdem zeigt ihm der Geist eine weitere Szene: seine frĂźhere Verlobte in einer idyllischen Weihnachtsszene mit Kindern und Ehemann. Scrooge ist gebrochen, er fleht darum, nach Hause zurĂźckzukĂśnnen. Scrooge gelangt wieder nach Hause und ist todmĂźde.
Strophe III: Der zweite Geist
Jetzt besucht der zweite der drei Geister Scrooge. Er nennt sich âGeist der diesjährigen Weihnachtsnachtâ. Er stellt klar, dass es bereits Ăźber 1800 seinesgleichen gegeben hat â gemeint ist, dass es jedes Jahr seit Christi Geburt einen neuen âWeihnachtsgeistâ gebe. Auch der âGeist der diesjährigen Weihnachtsnachtâ nimmt Scrooge mit auf eine Rundreise durch die StraĂen Londons, wo sie die weihnachtliche Atmosphäre erleben und schlieĂlich vor einem Bäckerladen halten. Dort zeigt der Geist Scrooge, dass er mit einigen Spritzern speziellen Wassers einen Streit beenden und Speisen weihnachtlich schmecken lassen kann. Das soll erklären, warum uns zu Weihnachten alles so besonders gut schmeckt und es viel Harmonie bei wenig Streit gibt.
Erst auf dieser Reise mit dem Geist des jetzigen Weihnachtens lernt er seinen Angestellten Bob Cratchit und seine Familie näher kennen. Er und seine Frau haben einige Kinder, wobei ein Kind besonders hervorgehoben wird: Der verkrĂźppelte Tim Cratchit ist sehr klein, kann sich aufgrund seiner Behinderung nur mit einem Gestell fortbewegen und es hat den Anschein, dass er wegen Mangelernährung und schlechter medizinischer Versorgung bald sterben werde. Hier wird eine echte Veränderung in Scrooges Charakter deutlich: Er fragt den Geist, ob Tim noch eine Zeit zu leben habe â doch der Geist hat Zweifel. Scrooge zeigt Mitleid, woraufhin der Geist ihn an seine eigenen Worte in der Vergangenheit erinnert: Scrooge hatte gesagt, die Armen sollten wohl besser sterben, um die ĂberbevĂślkerung zu vermindern. Die Cratchits feiern trotz ihrer Armut ein schĂśnes Weihnachtsfest und Bob Cratchit stĂśĂt sogar auf seinen Arbeitgeber an â es sei ja Weihnachten.
Mit dem Geist erlebt Scrooge eine weitere Weihnachtsszene, diesmal bei seinem Neffen Fred, der in geselliger Runde seinen SpaĂ damit hat, Ăźber den verbohrten Scrooge zu erzählen, und sich Ăźber den Ausdruck âDummes Zeug!â lustig macht. Nach dem Essen spielt die Gesellschaft um Fred dann Spiele, unter anderem folgendes: Jemand denkt sich einen Begriff aus, den die anderen erraten mĂźssen â RĂźckfragen dĂźrfen nur mit Ja oder Nein beantwortet werden. Das Etwas ist laut den Antworten ein lebendes Tier, das man auf Londons StraĂen sieht, niemand essen wĂźrde, welches manchmal grunzt und grummelt â gemeint ist natĂźrlich âOnkel Scroogeâ, ein kĂśnigliches Amusement fĂźr Fred und die anderen.
Die dritte Strophe endet hĂśchst symbolträchtig. Der Geist Ăźberlässt Scrooge zwei Kinder, die er bis dahin unter seinem Umhang versteckt hielt. Die Namen der beiden weisen bereits in eine bestimmte Richtung, sie heiĂen âUnwissenheitâ und âMangelâ. Auf Scrooges Nachfrage erklärt der Geist, dass es nicht seine eigenen, sondern Kinder der Menschheit seien. Scrooge sträubt sich gegen die Aufnahme der Kinder. Er fragt, ob sie denn keine Bleibe hätten; der Geist antwortet wiederum mit einer Gegenfrage, die ebenfalls wieder Scrooges eigene Worte darstellen: âGibt es denn keine Gefängnisse, Arbeitshäuser?â
Strophe IV: Der letzte Geist
Der letzte der drei Geister erscheint Scrooge, ohne ein einziges Wort zu sagen. Der Schluss, dass es sich um den âGeist der zukĂźnftigen Weihnachtâ handelt, bleibt Scrooge Ăźberlassen. Der Geist fĂźhrt Scrooge wieder durch die StraĂen Londons. Die beiden hĂśren einem Gespräch einer Gruppe Geschäftsmänner zu. Die Männer sprechen Ăźber den Tod einer nicht namentlich genannten Person, die anscheinend einiges Geld angehäuft hatte, die aber niemand mochte. Ein weiteres Gespräch kĂśnnen Scrooge und der Geist belauschen: Auch hier geht es um den âalten Knauserâ, der gestorben sei. Dem Leser ist längst klar, dass es sich nur um den verstorbenen Scrooge handeln kann â doch er selbst ist entweder ahnungslos oder will es einfach nicht wahrhaben. Er hofft, mit dem Geist eine Szene in der Zukunft zu sehen, in der er selbst vorkommt und, nunmehr zum besseren Menschen bekehrt, etwas Gutes bewirkt.
Stattdessen fĂźhrt ihn der Geist in einen dĂźsteren Teil der Stadt, genauer gesagt in ein Armenviertel und in diesem Viertel in ein Geschäft, dessen EigentĂźmer jegliche Waren aufkauft. Einige Menschen haben sich beim âalten Joeâ eingefunden, und es wird schnell deutlich, dass sie ihm Waren verkaufen wollen, die sie aus dem Haus des mysteriĂśsen toten Mannes gestohlen haben. Nicht einer der Anwesenden zeigt SchuldgefĂźhle, selbst als eine Frau die Bettvorhänge und das Totenhemd verkauft, die sie der auf dem Bett liegenden Leiche entwendet hatte. Dem Leser wird Ăźberdeutlich klargemacht, wie unbeliebt der Tote gewesen sein muss. Den ersten Ansatz der Erkenntnis zeigt Scrooge im nächsten Augenblick, als er mit dem Geist im Sterberaum steht und aufgefordert wird, unter das Leichentuch zu sehen â was er aber nicht tun will und im Endeffekt auch nicht tut. Scrooge fleht den Geist an, er mĂśge ihm doch einen Menschen zeigen, der Emotionen wegen des toten Mannes zeigt. Alles, was er daraufhin sieht, ist ein Paar, das sich Sorgen um einen noch nicht an den Toten zurĂźckgezahlten Kredit macht und durch den Tod ihres Gläubigers erleichtert ist. Da Scrooge das natĂźrlich nicht sehen wollte, fordert er den Geist auf, ihm Traurigkeit, verursacht durch einen Tod, zu zeigen; aber auch die folgende Szene soll ihn mehr aufwĂźhlen als beruhigen: Scrooge und der Geist besuchen die Familie Cratchit, die um den verstorbenen Tiny Tim trauert.
Zum Abschluss des Kapitels werden alle Unklarheiten aus dem Weg geräumt. Auf Scrooges Wunsch hin zu erfahren, wer denn nun der tote Mann sei, zeigt ihm der Geist der Zukunft einen Grabstein. Voller Entsetzen liest Scrooge die Inschrift: Ebenezer Scrooge. Vor Scrooges Augen, der dem Zusammenbruch nahe ist, verschwindet der Geist in Scrooges eigenen Bettpfosten.
Strophe V: Das Ende
VĂśllig verwandelt und voller guter Vorsätze steht Scrooge wieder in der realen Welt: ohne Geister und quicklebendig. Er ist sich sicher, dass er sein Leben noch zum Guten verändern und die ihm gezeigten Schatten der zukĂźnftigen Weihnacht abwenden kann. Scrooge schafft es sogar, zu lachen, und eine neue Erfahrung fĂźr ihn ist es auch, einen Jungen zu fragen, welcher Tag denn sei â dieser antwortet ihm, es sei Christtag â, und Scrooge erkennt, dass alles Vergangene in der einen letzten Nacht passiert sein musste. Er beauftragt den Jungen auĂerdem, einen Truthahn zu kaufen, der doppelt so groĂ wie Tiny Tim sei, und ihn der Familie Cratchit zukommen zu lassen. Die nächsten Handlungen des verwandelten Scrooge sind zunächst eine Entschuldigung bei einem der âstattlichen Herrenâ (siehe Strophe I), dem er eine groĂzĂźgige Spende zukommen lässt, und schlieĂlich nimmt Scrooge doch noch die Einladung seines Neffen an, am Weihnachtstag mit ihm und Freunden zu feiern â und sowohl Fred als auch alle seine Freunde freuen sich sehr Ăźber Scrooges Anwesenheit. Am Tag darauf ist Scrooge schon sehr frĂźh in seinem Kontor; sein erklärter Wille: seinen Angestellten dabei erwischen, wie er zu spät kommt. Scrooge erlaubt sich natĂźrlich nur einen Scherz â nachdem er Bob Cratchit aufs Ăbelste zusammengestaucht hat, kommt das erlĂśsende âFrĂśhliche Weihnachten, Bob!â, und er erhĂśht dessen Gehalt.
Im zusammenfassenden letzten Absatz unterstreicht der Erzähler noch einmal Scrooges PersĂśnlichkeitsveränderung: âScrooge war besser als sein Wort. Er tat Alles und mehr noch, als er versprochen hatte; und fĂźr Tiny Tim, welcher nicht starb, wurde er ein zweiter Vater.â So schlieĂt die Erzählung mit Tims Worten âGott segne jeden von unsâ.
Verfilmungen
Kino
Das Buch wurde zahlreiche Male in Filmen und Serien verfilmt. Besonders bekannt sind:
⢠1901: Scrooge, or Marleyâs Ghost, die erste bekannte Verfilmung als britischer Kurzfilm.
⢠1908: A Christmas Carol, US-amerikanischer Kurzfilm mit Tom Ricketts
⢠1935: Scrooge, erster Tonfilm, mit Seymour Hicks (Scrooge), Donald Calthrop, Robert Cochran, Regie: Henry Edwards
⢠1938: A Christmas Carol, erste US-Verfilmung von MGM mit Reginald Owen als Scrooge
⢠1951: Eine Weihnachtsgeschichte (Scrooge), britische Verfilmung mit Alastair Sim als Ebenezer Scrooge
⢠1954: A Christmas Carol mit Fredric March als Ebenezer Scrooge, Regie: Ralph Levy
⢠1970: Scrooge, Filmmusical mit Albert Finney, der fĂźr seine Darstellung den Golden Globe Award in der Kategorie Bester Hauptdarsteller â KomĂśdie oder Musical erhielt, in der Hauptrolle, Regie: Ronald Neames
⢠1988: Die Geister, die ich rief ⌠(Scrooged), mit Bill Murray als Frank Cross (eine moderne VerkÜrperung des Ebenezer Scrooge)
⢠1999: A Christmas Carol â Die Nacht vor Weihnachten (Originaltitel: A Christmas Carol/Alternativer deutscher Titel: A Christmas Carol â Die drei Weihnachtsgeister), mit Patrick Stewart in der Rolle des Ebenezer Scrooge
⢠2000: A Divaâs Christmas Carol â Ein ganz besonderes Weihnachten, mit Vanessa Lynn Williams in der Rolle der Ebony Scrooge
⢠2001: Ein Weihnachtsmärchen (Christmas Carol: The Movie)
⢠2003: Carol und die Weihnachtsgeister (A Carol Christmas), mit Tori Spelling, Gary Coleman und William Shatner.
⢠2004: Eine Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens â Musical (A Christmas Carol), ein Filmmusical mit Kelsey Grammer. Der Film basiert auf dem Musical von Alan Menken aus dem Jahr 1994.
⢠2009: Disneys Eine Weihnachtsgeschichte (Disneyâs A Christmas Carol), unter der Regie von Robert Zemeckis mit Jim Carrey in der Rolle des Ebenezer Scrooge und Gary Oldman als Bob Cratchit und Jacob Marley
Fernsehproduktionen
⢠1949: The Christmas Carol, US-amerikanisches Fernsehfilm-Special von William Keighley in schwarz-weiĂ
⢠1955: Ein Weihnachtslied in Prosa, deutsches Fernsehspiel mit Harald Mannl als Ebenezer, Regie: Wilm ten Haaf
⢠1960: Ein Weihnachtslied in Prosa oder Eine Geistergeschichte zum Christfest, deutsches Fernsehspiel mit Carl Wery als Ebenezer Scrooge, Regie: Franz Josef Wild
⢠1982: Ein Weihnachtsmärchen, australischer Zeichentrickfilm, Drehbuch: Alex Buzo
⢠1984: Geistertreffen um Mitternacht (Le chant de Noel), franzÜsischer Fernsehfilm mit Michel Bouquet als Ebenezer Scrooge, Regie: Pierre Boutron
⢠1984: Charles Dickensâ Weihnachtsgeschichte, US-amerikanisch-britischer Fernsehfilm mit George C. Scott als Ebenezer Scrooge, Drehbuch: Roger O. Hirson, Regie: Clive Donner
⢠1997: Ms. Scrooge â Ein wundervoller Engel, US-amerikanisch-kanadischer Fernsehfilm mit Cicely Tyson in der Hauptrolle Ebenita Scrooge, Regie: John Korty
⢠2019: A Christmas Carol, Miniserie der BBC
⢠2022: Scrooge: Ein Weihnachtsmusical, US-amerikanischer musikalischer Animationsfilm von Netflix, Regie: Stephen Donnelly
Weitere Variationen
⢠1971: A Christmas Carol, Trickfilm, der 1973 in der Kategorie Bester animierter Kurzfilm einen Oscar erhielt, Regie: Richard Williams
⢠1983: Mickys Weihnachtserzählung (Mickeyâs Christmas Carol), Zeichentrick-Kurzfilm, der die bekannte Geschichte mit Disney-Figuren darstellt, so verkĂśrpert Dagobert Duck Scrooge, Micky Maus Bob Cratchit, und die Geister werden von Goofy (Marley), Jiminy Cricket, dem Riesen aus Micky und die Bohnenranke und Kater Karlo gespielt.
⢠1992: Die Muppets-Weihnachtsgeschichte (The Muppet Christmas Carol), mit Michael Caine als Ebenezer Scrooge, fast alle anderen handelnden Personen werden von Muppets dargestellt (so Gonzo als Charles Dickens, Kermit der Frosch als Bob Cratchit und Miss Piggy als Emily Cratchit)
⢠1994: Freds Weihnachtsshow (A Flintstones Christmas Carol)
⢠1997: Die Weihnachtsgeschichte (A Christmas Carol), Zeichentrick, Regie: Stan Phillips
⢠2006: A Sesame Street Christmas Carol, ein Direct-to-Video der SesamstraĂe
⢠2008: Barbie in: Eine Weihnachtsgeschichte, computeranimierter Film von Rainmaker Entertainment ~100 min. lang
⢠2016: My Little Pony â Ein Freundschaftsfeuerfest fĂźr Starlight, basiert lose auf Dickens Weihnachtsgeschichte (Animationsserie, als Musicalepisode umgesetzt)cite-ref-3[3]
⢠2017: Charles Dickens: Der Mann, der Weihnachten erfand (The Man who invented Christmas), befasst sich mit der Entstehung des Buches
⢠2018: Geister der Weihnacht, Kinofilm der Augsburger Puppenkiste
Parodistische Verfilmungen
⢠1988: Blackadderâs Christmas Carol, ein Weihnachtsspecial der Historien-Sitcom Blackadder, in der Rowan Atkinson in die Rolle des Ebenezer Blackadder schlĂźpft, der sich, im Gegensatz zu Originalgeschichte, durch den Besuch eines Geistes (Robbie Coltrane) von einem barmherzigen Menschenfreund zu einem hinterhältigen, selbstsĂźchtigen Egoisten wandelt.
⢠2008: Big Fat Important Movie (An American Carol), eine KomÜdie nach Vorlage der Weihnachtsgeschichte, in der es nicht um Weihnachten, sondern um den amerikanischen Unabhängigkeitstag (4. Juli) geht. Kevin Farley spielt die Rolle des Michael Malone (angelehnt an Ebenezer Scrooge, als Parodie auf Michael Moore), der vom USA-Hasser zum Patrioten bekehrt wird.
⢠2009: Der Womanizer â Die Nacht der Ex-Freundinnen (Ghosts of Girlfriends Past)
⢠2010: Fest der Liebe (A Christmas Carol) war das Weihnachtsspecial des Jahres 2010 der britischen Science-Fiction-Serie Doctor Who, in welchem der Doctor die Rolle der Geister der Weihnacht einnimmt und Michael Gambon die Rolle des an Scrooge angelehnten Karzan Sardick, wobei die Geschichte einen Science-Fiction-Anstrich bekam.
⢠Die US-Serie Family Guy spielt in mehreren Kurzeinspielern auf Dickens Christmas Carol an und widmete dem Stßck mit Don't Be a Dickens at Christmas (Staffel 16, Episode 9) auch eine ganze Episode.cite-ref-4[4]cite-ref-5[5]
HĂśrspiel-Fassungen
Es gibt in deutscher Sprache diverse Lesungen und HĂśrspielfassungen der Christmas Carol. Lesungen gibt es u. a. von Otto Mellies, Dieter Bellmann und Wolfgang Thierse. Hervorhebenswerte HĂśrspielfassungen sind:
⢠Weihnachtsabend mit Willi Umminger als Scrooge, Regie: Gerd Beermann, Produktion: Sßdwestfunk 1947.
⢠Der Weihnachtsabend (Igel Records), Produktion: Bayerischer Rundfunk 1965.
⢠FrÜhliche Weihnachten, Mr. Scrooge! (Titania Medien), 2004.
⢠Charles Dickensâ Weihnachtsmärchen von Christian Peitz (HoerSketch), 2008.
⢠A Christmas Carol â Ein Weihnachtsabend â Bearbeitung, Komposition und Regie: Henrik Albrecht (Norddeutscher Rundfunk, 2012)
⢠Eine Weihnachtsgeschichte von David Holy (Holysoft Studios Ltd), 2016.
⢠Charles Dickensâ Weihnachtsgeschichte von Christoph Tiemann und dem Theater ex libris, 2021.
HĂśrbĂźcher (Auswahl)
⢠2008: Eine Weihnachtsgeschichte (Audible exklusiv, gelesen von Helmut Krauss)
⢠2010: Ein Weihnachtslied in Prosa (gelesen von Friedrich Schoenfelder), Steinbach sprechende Bßcher, ISBN 978-3-86974-043-0
⢠2016: Eine Weihnachtsgeschichte (gelesen von Felix von Manteuffel), Oetinger Media GmbH, ISBN 978-3-8373-0531-9
⢠2020: Eine Weihnachtsgeschichte (gelesen von David Nathan), Audiobuch Verlag, ISBN 978-3-95862-554-9
⢠2021: Eine Weihnachtsgeschichte, Random House Audio (gelesen von Charles Brauer), ISBN 978-3-8371-5681-2
BĂźhnenfassungen
Theater
⢠1844: A Christmas Carol; or, Past, Present, and Future. Theaterstßck von Edward Stirling, uraufgefßhrt am 5. Februar 1844 im Adelphi Theatre, Londoncite-ref-6[6]
⢠2001: A Christmas Carol. TheaterauffĂźhrung, uraufgefĂźhrt am 1. Dezember 2001 im Schauspielhaus am Staatsschauspiel Dresden, von Gerold Theobalt, Regie: Holk Freytag, seit 2002 im Palais GroĂer Garten in Dresden alljährlich im Dezember
⢠2001: Der Weihnachtsabend. Sprechtheater. Sprecher und Gesangseinlagen (mit britischen Weihnachtsliedern): Graham F. Valentine, 2001, wieder 2003, im Schauspielhaus ZĂźrich, Spielort âPfauenâ und in der Box des Schiffbaus in Deutsch und Englisch. Auch als HĂśrbuchlesung mit Gesang, z. B. âThe twelve Days of Christmasâ oder âThe Holy and the Ivyâ. ISBN 978-3-907877-02-9
⢠2004: Die Geister sind los! Interaktives Kindertheater des Theater Sturmvogel, Urauffßhrung in Reutlingen, seither alljährliche Auffßhrungencite-ref-7[7]
⢠2010: A Christmas Carol. Theaterauffßhrung im Theater im Depot in Dortmund, mit Cordula Hein, JÜrg Hentschel, Thomas Kemper und Sandra Wickenburgcite-ref-8[8]
⢠2012: Ein Weihnachtslied. TheaterstĂźck von Barry L. Goldman (nach Charles Dickensâ âA Christmas Carolâ). UrauffĂźhrung: 12. November 2012 im Theater Bonn.cite-ref-9[9]
⢠2014: A Weihnachtsgschicht. Bayerisches TheaterstĂźck von Ferdinand Maurer (frei nach Charles Dickensâ A Christmas Carol). UrauffĂźhrung: 13. Dezember 2014 im Theater am Burgerfeld Markt Schwaben.cite-ref-10[10]
⢠2015: Humbug? TheaterstĂźck von Angela Heintz (frei nach Charles Dickensâ âA Christmas Carolâ). AufgefĂźhrt von SchaubĂźhne Neunkirchen e. V. UrauffĂźhrung: 6. Dezember 2015 in der Gebläsehalle Neunkirchen/Saar.cite-ref-11[11]
⢠2017: A Christmas Carol. Theaterauffßhrung, American Drama Group, Schauspielhaus Bochum
⢠2017: Das Braunschweiger Weihnachtswunder. Theaterauffßhrung, KomÜdie am Altstadtmarkt, Braunschweig
⢠2017: Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, Live-HÜrspiel mit Musik und Diashow, Christoph Tiemann und das Theater ex libriscite-ref-12[12]
⢠2018: Eine Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens in Deutscher Laut- und Gebärdensprache. Theaterauffßhrung in Deutscher Laut- und Gebärdensprache, Theater im OP, GÜttingen, Regie: Miriam Feix und Franziska Kargercite-ref-13[13]
⢠2021: A Christmas Carol von Jenny Theobald (frei nach Charles Dickens), uraufgefßhrt am 25. November 2021, Theater am Ring, Saarlouis
Musical / Ballett
⢠1994: A Christmas Carol. Musik von Alan Menken, Gesangstexte von Lynn Ahrens, nach Charles Dickens. Die Urauffßhrung fand 1994 im Theater Madison Square Garden in New York statt. Im Jahr 2004 wurde der Musicalstoff verfilmt. Die deutschsprachige Erstauffßhrung des Musicals fand 2024 am Theater Pforzheim statt.cite-ref-14[14]
⢠2001: Vom Geist der Weihnacht. Musical. Musik und Libretto: Dirk Michael Stefan, uraufgefßhrt 2001 im Theatro Centro (heute Metronom Theater) Oberhausen, seither saisonal auf Welttourneecite-ref-15[15]
⢠2001: A Christmas Carol. Musical am Broadway (unter anderem mit Nick Jonas von den Jonas Brothers als Scrooge mit acht Jahren)
⢠2004: Eine Weihnachtsgeschichte. Musik: Låszló Tolcsvay, Buch PÊter Mßller und Sziåmi PÊter Mßller.cite-ref-16[16]
⢠2004: Geister der Weihnacht. Musik und Text stammen von Christoph Zwiener.cite-ref-17[17]
⢠2009: Eine Weihnachtsgeschichte. Musiktheater. Musik: Robert PerschÊ Libretto: Andreas Braunendal. Urauffßhrung: Dezember 2009 im TTZ-Grazcite-ref-18[18]
⢠2010: Ein Weihnachtslied. Auffßhrung mit Kinder- und Frauenchor in Schweizer Mundart in Bachenbßlach, Libretto Andreas Fischer. Bis 2012 alljährliche Auffßhrungen.cite-ref-19[19]
⢠2012: Eine Weihnachtsgeschichte. Ballett von Jaroslaw Jurasz nach Charles Dickens, Musik von Irineos Triandafillou (Urauffßhrung: Nordharzer Städtebundtheater, Halberstadt, 17. November 2012 zum 200. Geburtstag von Charles Dickens)
⢠2018: Scrooge â Eine Weihnachtsgeschichte. Musik von Michael Schanze, Buch von Christian Berg und Michael Schanze, nach Charles Dickens.
⢠2020: A Christmas Carol. Musiktheater von und mit UMS ân JIP, Kunstraum Walcheturm, ZĂźrich, Regie: Wolfgang Beuschelcite-ref-20[20]
Sonstiges
⢠In Anlehnung an Ebenezer Scrooge nannte der US-amerikanische Comiczeichner Carl Barks eine seiner bekanntesten Figuren âScrooge McDuckâ. Auf Deutsch erhielt diese Figur den Namen Dagobert Duck. Bei dieser Eindeutschung ging aber der Witz der NamensschĂśpfung verloren. Die Namensverwandtschaft zum literarischen âScroogeâ und der schottisch anklingende Nachname âMcDuckâ deuten beide auf den (den Schotten sprichwĂśrtlich zugeschriebenen) Geiz der Figur hin.
⢠2020 verarbeitete die schwedische Power-Metal-Band Majestica den Stoff in ihrem Konzeptalbum A Christmas Carol.cite-ref-21[21]
⢠Die Songwriterin Aimee Mann bezieht sich auf Jacob Marleys Kette als Metapher in ihrem gleichnamigen Song Jacob Marleyâs Chain (Album Whatever, 1993).
⢠Als Puppenspiel wurde die Geschichte von Koljas Puppentheater (Spielleitung: Kolja Wlazik) und von den Piccolo Puppenspielen (Spielleitung: Gerd J. Pohl) inszeniert.
⢠Unter dem Titel Die Mundart Weihnachtsgeschichte brachte das Mund Art Theater 1997 in Neu-Isenburg bei Frankfurt am Main Thorsten Wszoleks Musicalfassung auf die Bßhne. Diese Produktion lief, wie das New Yorker Vorbild vom Madison Square Garden, genau zehn Jahre und wurde 2006 zum letzten Mal gespielt.
⢠Der deutsche Komponist Dirk Michael Steffan vertonte das Werk ebenfalls als Musical. Vom Geist der Weihnacht wurde im November 2001 im TheatrO CentrO in Oberhausen uraufgefßhrt.
Literatur
⢠Fred Guida: A Christmas Carol and Its Adaptations. A Critical Examination of Dickensâ Story and Its Productions on Screen and Television. McFarland & Co., Jefferson und London 2000, ISBN 0-7864-0738-7.
⢠John Irving: A Christmas Carol â Ein Weihnachtslied. In: Charles Dickens: Weihnachtslied. Eine Gespenstergeschichte. (Originaltitel: A Christmas Carol. Deutsch von Richard Zoozmann). Diogenes, ZĂźrich 2001, ISBN 3-257-00872-4.
⢠Charles Dickens: Ein Weihnachtslied. In Prosa. Ausfßhrlich eingeleitet und neu ßbersetzt von Heiko Postma. Revonnahm, Hannover 2006, ISBN 978-3-934818-67-5.
⢠Norbert Silberbauer: Was steuert die Ameisen? Eine Weihnachtsgeschichte. Wieser, Klagenfurt / Wien / Ljubljana / Sarajevo 2006, ISBN 3-85129-623-0.
⢠Charles Dickens: Weihnachtserzählungen. neu ßbersetzt von Isabelle Fuchs. Anaconda Verlag GmbH, KÜln 2012, ISBN 978-3-86647-868-8.
Weblinks
Commons
: A Christmas Carol
â Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: A Christmas Carol
â Quellen und Volltexte (englisch)
Wikisource: Der Weihnachtsabend, Ăźbersetzt von Edward Aubrey Moriarty (1844)
â Quellen und Volltexte
Wikisource: Der Weihnachts-Abend, Ăźbersetzt von Julius Seybt (1877)
â Quellen und Volltexte
⢠Charles Dickens: A Christmas Carol im Project Gutenberg
⢠Charles Dickens: Weihnachtslied. Eine Gespenstergeschichte als Online-Text im Projekt Gutenberg-DE
Einzelnachweise
cite-note-22. â Bibliographie. Belletristik (Nr. 7310). In: Allgemeines Repertorium der neuesten in- und ausländischen Lit(t)eratur / Intelligenzblatt des allgemeinen Repertoriums / Bibliographischer Anzeiger (der neuesten in Deutschland erschienenen Literatur) / Literarische Miscellen / Repertorium der gesammten deutschen Literatur / Leipziger Repertorium der deutschen und ausländischen Literatur, Heft 36/1844, S. 1848 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/a38
cite-note-33. â Ein Freundschaftsfeuer-Fest fĂźr Starlight. Abgerufen am 28. Dezember 2022.
cite-note-44. â A Christmas Carol. Abgerufen am 18. Dezember 2024 (englisch).
cite-note-55. â "Family Guy" Don't Be a Dickens at Christmas (Fernsehepisode 2017) â 7.0 | Animation, KomĂśdie. Abgerufen am 18. Dezember 2024 (deutsch).
cite-note-66. â A Christmas Carol; or, Past, Present, and Future. In: The Adelphi Theatre Calendar. Abgerufen am 13. August 2023 (englisch).
cite-note-77. â Kindertheater und Abendprogramm | Theater Sturmvogel Reutlingen. Abgerufen am 1. Mai 2017.
cite-note-88. â A Christmas Carol â Depot Dortmund (Memento vom 9. Februar 2013 im Internet Archive). Website des Theaters. Abgerufen am 4. November 2012.
cite-note-99. â Ein Weihnachtslied / Dickens, Charles / Goldman, Barry L. Abgerufen am 7. Dezember 2018.
cite-note-1010. â http://www.weihnachtsgschicht.de/
cite-note-1111. â http://www.facebook.com/schaubuehne.nk
cite-note-1212. â Eine Weihnachtsgeschichte â von Charles Dickens. In: Webseite Christoph Tiemann & das Theater ex libris. Archiviert vom Original am 28. Dezember 2019; abgerufen am 19. Dezember 2019.
cite-note-1313. â http://www.thop.uni-goettingen.de/winter2018/201812-weihnachtsgeschichte.php
cite-note-1414. â https://musicalzentrale.de/118979/a-christmas-carol-eine-weihnachtsgeschichte/
cite-note-1515. â http://www.vgdw.de/
cite-note-1616. â https://www.theatertexte.de/nav/2/2/3/werk?verlag_id=medienedition_roth&wid=7906659&ebex3=3
cite-note-1717. â https://musicalzentrale.de/78873/geister-der-weihnacht/
cite-note-1818. â TTZ â Tanz & Theater Zentrum Graz: 2009 (Memento vom 8. März 2014 im Internet Archive). Website des Theaterzentrums. Abgerufen am 4. November 2012.
cite-note-2020. â http://umsnjip.ch/program-achristmascarol.htm
cite-note-2121. â Doktor Von Pain Sagt: Majestica - "A Christmas Carol" - Heavy Metal - die Review auf metal.de! Abgerufen am 18. Dezember 2024.